Das Coming-out

Eine Gruppe queere Jugendliche liegen auf einer gemalten Pride-Fahne.

Sich nicht mehr verstecken und verstellen müssen: Das tut so gut. Es ist aber selbst heute für queere Menschen nicht immer selbstverständlich. Das persönliche Coming-out kann ein erster Schritt in ein freieres und selbstbestimmteres Leben sein. Hilfe und Unterstützung beim Coming-out gibt es in Berlin für Jugendliche und Erwachsene.

Liebe und Sexualität sind vielfältig. Auch das eigene Geschlecht und die eigene geschlechtliche Identität passen nicht immer ins Raster. Wer sich selbst als homo-, bi-, pan- oder asexuell identifiziert, möchte offen und frei leben. Das gleiche gilt für trans*, inter* und nicht-binäre oder agender Menschen. Das persönliche Coming-out kann ein wichtiger Schritt für ein selbstbestimmtes Leben sein, aber es gibt keine Pflicht, sich überall zu outen! Schließlich geht es bei den Themen um den höchst persönlichen Lebensbereich.  

Selbst heute in einem überwiegend aufgeklärten und offenen Deutschland fällt das Coming-out nicht immer leicht. Es kann mit Ängsten verbunden sein, wie Familie, Freunde, das berufliche und weitere soziale Umfeld reagieren.

Glücklicherweise müssen sich queeres Leben und LGBTIQA+ Menschen nicht mehr verstecken. Doch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und die zunehmende Hetze und Gewalt gegen die LGBTIQA+ Community machen ein Coming-out gerade nicht einfacher.

LGBTIQA+ ist eine englische Abkürzung für „lesbian, gay, bisexual, transgender, intersex, queer, asexual oder agender, plus“. Auf Deutsch: lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter, queere und asexuelle Menschen plus nicht erwähnte Personen, die sich nicht in eine der oben genannten sexuellen Orientierungen oder Geschlechtsidentitäten einordnen. Des Öfteren steht „queer“ auch als Sammelbegriff für LGBTIQA+.  

Coming-out ist ebenfalls englisch und steht wörtlich unter anderem für „herauskommen“ oder „auftauchen“. Im angelsächsischen Sprachraum steht es als Synonym für das Öffentlichmachen der eigenen sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Dem inneren Coming-out, dem Bewusstwerden der eigenen Identität, folgt meist das äußere Coming-out im Freundeskreis, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Sportverein. Es können Monate, Jahre oder Jahrzehnte zwischen dem inneren und dem äußeren Coming-out liegen

Outing oder Fremd-Outing geschieht dagegen in der Regel unfreiwillig und nicht selbstbestimmt. Eine andere Person informiert das soziale Umfeld oder die Öffentlichkeit über die sexuelle oder geschlechtliche Identität oder den früheren Vornamen eines Menschen. Das Fremd-Outing einer Person, die ihren Vornamen oder Geschlechtseintrag amtlich geändert hat, ist nicht erlaubt. Manchmal wird der Begriff Outing auch für das eigene Coming-out verwendet.

Es ist gut zu wissen, dass niemand allein durch das Coming-out gehen muss. In Berlin gibt es verschiedene Angebote für Jugendliche und Erwachsene. Sie helfen mit Rat und Tat bei der Selbstfindung, beim Coming-out und im Falle eines Fremd-Outings.

Angebote für queere Jugendliche

  • Das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.

    Lambda vertritt die Interessen junger queerer Personen in der Öffentlichkeit und Politik. Der Verein engagiert sich für die Belange, Bildung, Aufklärung, Beratung und Freizeitgestaltung queerer Jugendlicher. Lambda ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren.

    Zu den Angeboten des Vereins gehören ein queeres Jugendzentrum, Beratungsmöglichkeiten, Jugendgruppen sowie offene Angebote und Projekte.

    Das Angebot ist ebenfalls offen für Angehörige und Fachkräfte, etwa aus der Schulsozialarbeit oder anderen Jugendhilfe-Einrichtungen.

  • Queerdom – Queeres Jugendzentrum Berlin-Mitte

    Das queere Jugendzentrum „Queerdom“ in Berlin Mitte ist eine offene Jugendfreizeiteinrichtung. Sie richtet sich an Menschen zwischen 14 und 21 Jahren und bietet einen geschützten Raum für Jugendliche, die sich als queer oder LSBT*I* identifizieren. Aber auch für diejenigen, die sich noch nicht sicher sind oder einfach die Vielfalt der Menschen feiern. In der Einrichtung gibt es offene Angebote. Das heißt, geschützte Gruppen werden mit den Jugendlichen gemeinsam initiiert.

    Besuch und Teilnahme an den Angeboten sind für alle kostenfrei möglich. Jugendliche können einfach während der Öffnungszeiten vorbeikommen.

  • Q*ube – Jugendclub für Queers and Friends in Neukölln

    Bei Q*ube stehen queere Themen im Mittelpunkt. Hier sind alle Jugendlichen willkommen, die sich selbst als queer identifizieren, es noch nicht genau wissen oder der Community offen gegenüberstehen.

    Das Q*ube ist immer dienstags bis freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Es bietet gemeinsames Kochen, Box-Trainings, Sport- und Tanzworkshops an. Im eigenen Tonstudio und Kunstraum kann man der eigenen Kreativität freien Lauf lassen.

  • Schwule Jugendgruppen in Berlin

    Berlins „schwuler Checkpoint“ Mann-O-Meter bietet zwei Gruppen für junge Schwule zwischen 14 und 27 Jahren an.

    Der Jungschwuppen Mittwochsclub bietet jungen Schwulen die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Kakao und Cola über den ganz alltäglichen Wahnsinn der schwulen Welt auszutauschen.

    Bei Romeo & Julius gibt es Spieleabende, Kneipentouren, Themenabende, Filmabende, Kochabende und mehr.

    Mann-O-Meter bietet zudem eine spezielle Beratung für junge schwule Menschen an.

  • Jugendsprechstunde von pro familia

    pro familia Berlin berät in der Jugendsprechstunde alle Jugendlichen und junge Menschen bis 25 Jahren aus Berlin zu allen Themen rund um Liebe, Beziehung, Sex und geschlechtlicher Identität.

  • Weitere Angebote für queere Jugendliche in den Bezirken

    Charlottenburg-Wilmersdorf

    Marzahn-Hellersdorf

    • Hella Klub in der Region Hellersdorf Ost – offener Treff für Mädchen, junge Frauen, trans*, inter* und nicht-binäre Jugendliche von 10 bis 21 Jahren.
      Tangermünderstrasse 2a
      12627 Berlin
    • Projekte „SMASH“ und „Du bist nicht allein“ von Kids&Co im Jugendbildungs-Haus Sonneneck.
      Alt-Hellersdorf 29-31
      12629 Berlin
    • Quids – Queere Kids Marzahn von Dissens bietet unter anderem eine Medienwerkstatt, Sprechstunden und Treffs sowie Sport-, Kultur und Freizeitangebote für queere Kinder und Jugendliche.
      Marzahner Promenade 33
      12679 Berlin

    Reinickendorf

    • Das House of Queers ist ein Treffpunkt im Märkischen Viertel in Reinickendorf für junge LSBT*INAQ+ von 12 bis 27 Jahren, Verbündete sowie Freundinnen und Freunde. 
      Wilhelmsruher Damm 91y
      13439 Berlin

    Spandau

    • qua:lle – Die quere Jugendfreizeiteinrichtung in Spandau richtet sich an queere junge Menschen sowie ihre Freundinnen und Freunde zwischen 12 und 26 Jahren. qua:lle isd der queere Bereich im Jugendzentrum Treffpunkt Neue 18.
      Neuendorfer Strasse 18

      13585 Berlin
    • Connecting queer – Queere Jugendförderung in Spandau. Connecting queer bietet donnerstags von 16 bis 18 Uhr eine offene Sprechstunde zur Erstberatung und Weitervermittlung zu weiteren Hilfs- und Beratungsangeboten.
      Posthausweg 5/7
      13589 Berlin

    Steglitz-Zehlendorf 

    • Queer Café im Stadtteilzentrum Steglitz. Das Queer Cafe findet alle zwei Wochen mittwochs von 17 bis 19 Uhr im Gutshaus Lichterfelde statt.
      Hindenburgdamm 28
      12203 Berlin

    Tempelhof-Schöneberg

    • Das Q-Kollektiv ist ein Programm zur Unterstützung und Förderung junger Menschen von 13 bis 20 Jahren, die sich als queer, trans, non-binary und/oder LSBTIAQ+ identifizieren. Zum Angebot gehören neben monatlichen Treffen auch Workshops an Schulen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
      Jugendzentrum Beats42
      Kurfürstenstraße 42
      12105 Berlin
    • Die „iwi – queere Jugendgruppe“ ist eine offene queere Gruppe für schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Jugendliche und junge Erwachsene. Hier ist Raum zum Quatschen, sich treffen und kennenlernen, verschiedene Aktionen erleben und vieles mehr.
      Hauptstraße 47
      10827 Berlin
    • Der offene Treff des Queeren Jugendzentrum Tempelhof-Schöneberg findet donnerstags und freitags jeweils von 16 bis 19 Uhr statt.
      Friedrich-Franz-Straße 11
      12103 Berlin
  • Ambulante Hilfen, Betreutes Wohnen und weitere Beratungsstellen

    Ambulante Hilfe

    • Ambulante Hilfe der Trialog Jugendhilfe für queere Jugendliche und junge Erwachsene sowie für Familien, in denen sich ein Kind oder Elternteil als queer beziehungsweise transident identifiziert.

    Betreutes Wohnen

    • gleich & gleich – Betreutes Wohnen für junge LSBTIQ* Menschen
    • Queer WG – Betreutes Wohnen für Jugendliche in Steglitz

    Weitere Beratungsstellen

    • Die Einrichtung Papatya bietet primär Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund anonym Schutz und Hilfe bei bei familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung. Papatya bietet zudem eine gezielte Beratung für junge LGBTI*Q-Personen mit Migrationshintergrund.
    • Inter*Trans*Beratung Queer Leben – Beratungsstelle für inter* und trans* und queer lebende Menschen jeden Alters und ihre Eltern und Angehörigen. Beratung und Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben. 
    • Subway Hilfe für Jungs e.V. – Anlauf- und Beratungsstelle für Jungen*, Männer* und trans* Personen bis 27 Jahre, die unterwegs sind und anschaffen. Für Personen unter 18 Jahren verfolgt subway dabei einen klaren Kinderschutzauftrag.
  • Online-Angebote

    Coming Out und so

    Hier gibt es ehrenamtliche Peer-Beratung. Peer-Beratung bedeutet: Jugendliche beraten Jugendliche. Sie sind alle selbst LSBTQ*. Die jugendlichen Peers werden von professionellen psychologischen und sozialpädagogischen Fachkräften ausgebildet und begleitet.

    Liebesleben

    Das Angebot „Liebesleben“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet nicht nur eine telefonische und Online-Beratung, sondern auch viele Informationen rund um die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität.

    Die Seite widmet sich zudem ausführlich dem Thema „Konversionsbehandlungen“. Die bei Jugendlichen verbotene Pseudotherapie kann gefährliche und schädliche Folgen haben.

    Liebesleben bietet ebenfalls einen Bereich für Eltern rund um die Themen Sexualität, geschlechtliche Identität und Vielfalt.

    Queere Jugend Berlin

    Auf dem Portal für queere junge Menschen findet ihr weitere Online-Angebote und Angebote in Berlin.

Angebote für queere Erwachsene

  • Lesbenberatung Berlin

    Die Lesbenberatung Berlin richtet sich an Lesben, bisexuelle Frauen, trans*, inter*, nicht-binäre und queere Menschen. Das Angebot steht aber auch Menschen offen, die noch in ihrer Findungsphase sind.

    Neben einem Beratungsangebot gibt es bei der Lesbenberatung Berlin auch Workshops, Veranstaltungen und Gruppen. Die Lesbenberatung verfügt zudem über eine eigene Bibliothek mit Romanen, Comics und Fachbüchern zu den Themen Rassismus, Coming-out, Migration, Familie, Sexualität, Gewalt, Gesundheit.

  • Schwulenberatung Berlin

    Die Berliner Schwulenberatung ist an vier Standorten in Berlin zu finden.

    • Charlottenburg-Wilmersdorf
    • Friedrichshain-Kreuzberg
    • Neukölln
    • Tempelhof-Schöneberg

    Neben einem breiten Beratungsangebot zur Vielfalt „schwuler“ Themen bietet die Schwulenberatung Berlin auch eine Coming-out Gruppe für Männer ab 18 Jahren an.

    Auch zu den Themen trans* und inter* gibt es ein breites Beratungsangebot.

  • Mann-O-Meter

    Der Verein Mann-O-Meter bietet in Berlin Informationen und Beratung rund um das schwule Leben. Ein Hauptziel des Vereines ist, für die psychische und physische Unversehrtheit schwuler Männer zu sorgen, indem sie aufklären, informieren und beraten.

    Zum Angebot gehört auch eine Coming-out-Beratung für Männer.

  • MILES: Beratung für Queers mit Flucht- und Migrationsgeschichte

    MILES ist ein Angebot des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD). Es bietet psychosoziale sowie rechtliche Beratung und Unterstützung für Queers mit Flucht- und Migrationsgeschichte an. Die psychosoziale Beratung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Zentrale Themen sind Coming-Out, sexuelle beziehungsweise geschlechtliche Identität, psychische Belastung sowie Konflikte in der Unterkunft oder Diskriminierungserfahrungen. MILES arbeitet mit anderen Organisationen und Institutionen zusammen und vermittelt auch an andere kompetente Beratungsstellen weiter.

    Die Anmeldung zur Beratung geht entweder telefonisch unter 030 754 377 00 oder per E-Mail.

  • GLADT e.V.

    GLADT ist die eine Selbstorganisation von Schwarzen, Indigenen und of Color Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen in Berlin. Sie engagieren sich auf unterschiedlichen Ebenen gegen Rassismus, Sexismus, Trans*- und Homofeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit sowie andere Formen von Diskriminierung. Zum Angebot von GLADT gehört auch die Beratung rund um die Themen Coming out, Familie und Religion.

    Dienstags und donnerstags gibt es jeweils von 13 bis 16 Uhr eine offene Beratung. Beratungstermine können Sie auch telefonisch unter 030 587 684 93 00 oder per E-Mail vereinbaren.

  • TransInterQueer e.V.

    Der Berliner Verein TransInterQueer (TrIQ) bietet seit 2006 vielfältige selbstorganisierte Angebote. Dazu gehören Gruppenangebote, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Beratung und Information sowie politische Arbeit und nationale und internationale Vernetzung zu trans*, inter* und nicht-binären Themen.

  • Sonntags Club e.V.

    Der Berliner Verein Sonntags Club ist ein Veranstaltungs-, Informations- und Beratungszentrum für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, inter* und nicht-binäre Menschen. Er ist ein Treffpunkt für alle queeren Menschen sowie für alle Freundinnen, Freunde und Interessierte. Die Kultur- und Bildungsveranstaltungen sind für eine breite Öffentlichkeit in der gesamten Stadt ein interessantes Angebot.

Angebote für Erziehungsberechtigte, Familien, Regenbogenfamilien

Hilfe bei queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt

Leider werden queere Menschen immer wieder Opfer von queerfeindlicher Gewalt beziehungsweise homo- und transphob motivierter Gewalt und erfahren Diskriminierungen in vielen Lebensbereichen.

Queerfeindliche Gewalt und Diskriminierung hat viele Gesichter, beispielsweise:

  • Beleidigungen in der Öffentlichkeit
  • körperliche und sprachliche Übergriffe beim Ausgehen und in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Ungleichbehandlung, körperliche und sprachliche Übergriffe bei der Nutzung von öffentlichen Einrichtungen wie etwa Schwimmbädern
  • Benachteiligung beim Zugang zu Arbeit, Mobbing am Arbeitsplatz und in der Schule
  • Verweigerung angemessener gesundheitlicher Versorgung

Bei Diskriminierung gibt es verschiedene Möglichkeiten, dagegen vorzugehen: Vom Beschwerdebrief bis zum Rechtsweg über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oder das Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG). Das AGG kann bei Diskriminierung am Arbeitsplatz und durch private Dienstleister (auch Privatschulen) angewendet werden. Das LADG gilt bei Diskriminierung durch Behörden, also staatliches Handeln (Bürgerämter, öffentliche Kitas oder Schulen). Es gibt jeweils Beschwerdestellen, zum Beispiel die LADG-Ombudsstelle.

Bei Gewalt, wie körperliche und sprachliche Übergriffe, Beleidigungen und so weiter, können und sollten Sie bei der Polizei Anzeige erstatten. Die Staatsanwaltschaft Berlin geht jeder Anzeige nach, da bei diesen Taten das öffentliche Interesse an der Aufklärung und Strafverfolgung grundsätzlich vorausgesetzt wird.

In Berlin gibt es neben Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Stellen, bei denen Sie Hilfe, Schutz und Beratung zur Erstattung einer Anzeige bekommen.

App gegen Diskriminierung

AnDI, die Berliner Antidiskriminierungs-App hilft dabei, schnell mobil eine passende Beratungsstelle zu finden und bietet Informationen rund um das Thema Diskriminierung. Berlinerinnen und Berliner können mit der App auch Vorfälle von Diskriminierung bei Monitoringstellen melden.

Queere Museen, Archive und Bibliotheken

  • Schwules Museum Berlin

    Das Schwule Museum Berlin wurde 1985 gegründet, um der Geschichte und Kultur schwuler Männer und ihrer Emanzipationsbewegung, ihren von den Museen und Archiven der Mehrheitsgesellschaft abgewerteten und ausgeschlossenen Geschichte(n), künstlerischen Werken, Lebenszeugnissen und Bewegungsdokumenten eine Heimat zu geben. Heute ist das Museum das international wichtigste Kompetenzzentrum für die Erforschung, Bewahrung und Präsentation der Kultur und Geschichte queerer Menschen und sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

  • Spinnboden – Lesbisch-queeres Archiv Berlin

    Spinnboden dokumentiert seit mehreren Jahrzehnten den Wandel und die Vielfalt der Selbstverständnisse, Kulturen und Politiken von Lesben. Gleichzeitig ist Spinnboden ein lesbisch-feministischer-queerer Community-Ort. Zum vielfältigen Angebot gehört auch eine individuelle Coming-Out Beratung. Sie richtet sich an Lesbische und bisexuelle Frauen (trans, inter, cis) sowie nicht-binäre Lesben und alle, die noch unsicher sind.

    Die Beratung findet online, telefonisch oder vor Ort im Spinnboden in Berlin-Mitte statt. Die Anmeldung zur Beratung ist per E-Mail möglich.

  • Archiv der anderen Erinnerungen

    Das „Archiv der anderen Erinnerungen“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist ein Interviewprojekt (Oral History) mit dem Ziel, die Lebensrealität von queeren Menschen zu würdigen und für künftige Generationen sichtbar zu machen. Die 100 lebensgeschichtlichen Videointerviews bilden queere Biografien ihrer Vielfalt abgebildet.

  • Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.

    Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. ist eine Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft, die auch eine Bibliothek und ein Archiv umfasst.

    Sie widmet ihre Arbeit der Erforschung der Geschichte des Instituts für Sexualwissenschaft, der Geschichte der Sexualwissenschaft und der Sexualreformbewegung allgemein, sowie der Forderung nach der Etablierung von Geschlechter- und Sexualforschung an einer Berliner Universität.

  • QueerFenster der Zentralen Landesbibliothek Berlin

    Das QueerFenster uder Berliner Landesbibliothek bietet allen Menschen queere Literatur und Medien sowie Infos zu LGBTQIA+.

  • Lili-Elbe-Bibliothek – trans* Bücher und Filme

    Die Lili-Elbe-Bibliothek ist eine private Sammlung von Büchern und Filmen zu trans* und inter* Themen. 

    Der Bestand der Lili-Elbe Bibliothek umfasst aktuell rund 1.400 Bücher und etwa 250 Filme sowie in einem kleineren Umfang Zeitschriften, Aufsätze, Forschungsarbeiten, Zeitungs- und Magazinartikel, Hörbücher und Musik.

  • Queer History Month

    Der Queer History Month ist ein Kooperationsprojekt, das die Behandlung von historischen sowie gegenwartsbezogenen queeren Themen in der Bildungsarbeit fördern möchte. Er ist ein kostenloses Angebot für Schulen und Jugendeinrichtungen.

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